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Corona:
arbeitsrechtliche Informationen

Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie in der Corona-Krise aus arbeitsrechtlicher Sicht wissen müssen.
Gerne helfe ich Ihnen bei Ihren individuellen Fragen und Problemen weiter.

Häufige Fragen zu Corona:

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen meiner Mandanten rund um die aktuelle Pandemie.

Ihr Arbeitgeber darf Sie nicht gegen Ihren Willen auf eine Dienstreise in Risikogebiete oder Gebiete mit Reisewarnung schicken. Diese Anweisung würde das Weisungsrecht nach § 106 GewO übersteigen, da Ihr Arbeitgeber Ihre Interessen nach „billigem Ermessen“ berücksichtigen muss.

Durch die Reisewarnung der Bundesregierung vom 17.03.2020 für das gesamte Ausland betrifft dies alle Auslandsreisen.

Für Orte die kein Risikogebiet sind kann Ihr Arbeitgeber Ihre Dienstreise verbindlich anordnen, allerdings sollte auch hier im Einklang mit den behördlichen Empfehlungen sorgfältig abgewogen werden, ob die Reise wirklich erforderlich ist.

Da sich die Lage sehr schnell ändern kann sollten Sie und Ihr Arbeitgeber die behördlichen Empfehlungen laufend beobachten.

Ob der Arbeitgeber Ihre Teilnahme anordnen kann ist eine Frage „billigen Ermessens“ nach §106 GewO. Richtschnur hierfür sind die offiziellen Empfehlungen und Anordnungen.

Diese ändern sich aktuell fast täglich, sodass es sich empfiehlt die aktuellen Empfehlungen der Bundes- und Landesregierungen und Ihres Landkreises zu vergleichen.

Nein. Genauso wie Sie nicht ohne das Einverständnis des Arbeitgebers einfach Homeoffice machen dürfen, darf Sie der Arbeitgeber nicht einseitig zur Heimarbeit verpflichten, wenn dies in Ihrem Arbeitsvertrag nicht vorgesehen ist.
Für diesen Fall ist eine Vereinbarung zum Homeoffice erforderlich, die schriftlich getroffen werden sollte um spätere Missverständnisse auszuschließen.

Wenn Sie aus einem vom RKI gelisteten Gebiet zurückkommen, sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und möglichst zuhause bleiben. Hierbei handelt es sich um Empfehlungen des BzGA, des RKI und der Gesundheitsämter, die Sie und Ihr Arbeitgeber befolgen sollten, um bei der Verlangsamung der Pandemie zu helfen. Die Nichtbefolgung von behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kann Konsequenzen bis hin zum Verlust des Entschädigungsanspruches nach dem Infektionsschutzgesetz haben.

Auch wenn für Sie vom Gesundheitsamt keine Quarantäne angeordnet wurde, hat Ihr Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber Ihnen und Ihren Kollegen, wenn von einem Risiko einer Ansteckung auszugehen ist. Es ist im Interesse des Arbeitgebers Sie von zuhause aus arbeiten zu lassen oder freizustellen, bis eine Infektion ausgeschlossen werden kann.

Wenn Sie im Risikogebiet innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt (angehustet, angeniest, mehr als 15 Minuten Unterhaltung) zu einer nachweislich infizierten Person hatten, dann besteht ein hohes Risiko, dass Sie sich angesteckt haben. Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihr zuständiges Gesundheitsamt und klären Sie die nächsten Schritte. Wahrscheinlich wird in diesem Fall eine Quarantäne für Sie und Ihre Familie angeordnet und Sie erhalten eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz für Tätigkeiten, die Sie durch die Quarantäne nicht mehr ausführen können.

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Rückkehr grippeähnliche Symptome entwickeln, dann kontaktieren Sie telefonisch Ihren Arzt. Er wird Sie gegebenenfalls krankschreiben und abklären, ob ein Corona-Verdacht besteht, denn er dem Gesundheitsamt meldet. Über die Anordnung von Quarantäne entscheidet immer das Gesundheitsamt.

Category: Homeoffice

Der Arbeitsweg ist grundsätzlich Sache des Arbeitnehmers. Wenn Sie Angst vor einer Ansteckung in öffentlichen Verkehrsmitteln haben, müssen Sie eine Alternative für Ihren Arbeitsweg finden.

Das RKI hat sehr klare Empfehlungen herausgegeben, wie sich Personen verhalten sollten, die zu anderen Kontakt hatten, bei denen Corona im Labor nachgewiesen wurde. Kontaktpersonen mit engem Kontakt (dafür reicht bspw. ein 15-minütiges Gespräch) kommen in der Regel in Quarantäne, während Personen mit geringem Infektionsrisiko freiwillig auf Kontakte zu anderen verzichten sollen.

In jedem Fall sollten Sie sich an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden, das über weitere Maßnahmen entscheidet.

In keinem Fall dürfen Sie diese Tatsache vor Ihrem Arbeitgeber verheimlichen und den Helden spielen. Denn das kann Konsequenzen bis zur Kündigung und einer Strafanzeige haben.

Risikogruppen sind Menschen mit:

  • Herzkreislauferkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen des Atmungssystems
  • der Leber
  • der Niere
  • Krebserkrankungen
  • einem Lebensalter über 60

Sie können zwar nicht einfach so zu Hause bleiben, Ihr Arbeitgeber hat aber eine erhöhte Fürsorgepflicht. Er muss Schutzmaßnahmen unterstützen und ermöglichen.

Je nach Tätigkeit können diese Schutzmaßnahmen zum Beispiel folgende Punkte umfassen:

  • Einschränkung des Kundenkontakts
  • ggf. temporäre Tätigkeitsverlagerungen hin zu weniger riskanten Arbeiten
  • Arbeit im Homeoffice
  • das Tragen von Mundschutz

Wenn Ihr Arbeitgeber es verlangt und keine behördlichen Anordnungen entgegenstehen, müssen Sie zur Arbeit erscheinen.

Ein Fernbleiben oder selbstverordnetes Homeoffice sind eine Verletzung Ihres Arbeitsvertrages, die schwere Konsequenzen für Sie haben kann.

Versuchen Sie, gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber eine Lösung zu finden. Zum Beispiel eine Home-Office-Vereinbarung, den Abbau von Überstunden oder das Nehmen von Urlaub.

Ihr Arbeitgeber hat eine besondere Fürsorgepflicht für Sie. Er muss alles dafür tun, dass Sie Ihre Arbeit gefahrlos erledigen können.

Wenn Ihre Tätigkeit durch den Mundschutz nicht eingeschränkt wird, muss er Ihnen zugestehen, sich vor Ansteckung zu schützen.

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Ann Kathrin Traub

Ich bin seit 2010 zugelassene Rechtsanwältin und war für seitdem drei verschiedene Banken als Syndikusanwältin für Arbeitsrecht zuständig. Dabei habe ich das Arbeitsrecht in allen seinen Facetten – im Laufenden Arbeitsverhältnis, aber auch im Rahmen seiner Beendigung – intensiv verinnerlicht. Ich begleite sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite erfolgreich die Beendigung von Arbeitsverhältnissen – durch Aufhebungsvertrag und Kündigung. Ich weiß um die internen Abläufe in Personalabteilungen und großen Unternehmen und kenne die Schwierigkeiten für beide Parteien. Durch meine vielseitige Erfahrung habe ich eine besondere Perspektive und kann schwierige Verhandlungen oft einvernehmlich beenden.

 

Mein Studium habe ich in Dresden und Göttingen absolviert. Mein 2. Staatsexamen habe ich in Bayern erfolgreich abgelegt. Danach war ich für drei verschiedene Banken als Syndikusanwältin für Arbeitsrecht zuständig. Nun lebe und arbeite ich am Fuße der schwäbischen Alb als Anwältin in Bad Boll im Landkreis Göppingen.

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